Girokontoantrag > Nachrichten-Girokontoantrag > Banken drehen an Gebührenschraube

Banken drehen an Gebührenschraube

Banken drehen an Gebührenschraube, Sparkassen erhöhen Gebühren bei Girokonten, © Eisenhans, girokontoantrag.de
Banken drehen an Gebührenschraube

In der Phase einer geführten Niedrigzinspolitik durch die Europäische Zentralbank, reicht es den Geldhäusern nicht mehr aus, durch eine Reduzierung der Filialen, Geldautomaten und des Personals Einsparungen vorzunehmen. Viele Dienste, die bislang auch bei den Filialbanken ein kostenloser Service waren oder nur geringe Kosten für den Kunden verursacht haben, werden wieder mit Gebühren belegt oder bereits bestehende Gebühren werden weiter erhöht. Die Gebührenschraube wird heftig angezogen. Haben viele Filialbanken in den letzten Jahren noch versucht, den Direktbanken mit ebenfalls kostenlosen oder sehr günstigen Girokonten entgegenzutreten, müssen jetzt viele wieder zurückrudern, da sie durch die Niedrigzinszeiten mit den Guthaben und Spareinlagen der Kunden kaum oder gar keine Geschäfte mehr machen können.

Gebührenschraube bei Banken, Sparkassen und Co. dreht sich weiter und weiter…

So haben die meisten Banken, Sparkassen und Co. zum Beispiel die Gebühr für die beleghafte Geldüberweisung, für das Verschicken von Kontoauszügen oder eben gleich die Kontoführungsgebühr eingeführt. Da die Inhaber von Geldhäusern sehr erfinderisch sind, stehen noch weitere Gebühren für den Bankkunden an. Viele Kosten werden durch das Angebot verschiedener Girokontomodelle verschleiert. Die Kosten für die Kontoführung können so zwischen kostenlos und über 10€ im Monat liegen. Meist sind die Kontoführungsgebühren noch an einen Mindestgeldeingang pro Monat gekoppelt. Bei den Gebühren für eine einzige Papierüberweisung sind 2,50€ keine Seltenheit mehr. Sogar bei Überweisungen an einem SB-Automat oder bei Online-Überweisungen können Gebühren veranlagt sein.

Bankwechsel leicht gemacht: Girokonto-Vergleichsrechner


TIPP:
Da auch das noch relativ engmaschige Filialnetz von Filialbanken immer mehr ausgedünnt wird und somit der Vorteil der Vor-Ort-Betreuung durch Bankmitarbeiter oft nicht mehr vorhanden ist, raten Experten zum Bankwechsel. Die Geldhäuser werden weitere Gebühren entwickeln, einige sind bereits Vorreiter und erheben sogar bereits Gebühren auf die Nutzung von bankeigenen Geldautomaten zur Bargeldversorung oder bieten die Girocard zum Konto nur noch mit einer Jahresgebühr an. Wer hauptsächlich Online-Banking nutzt, sollte zu einer Direktbank wechseln und kann so tatsächlich viel Geld sparen. Ein Vergleich der unterschiedlchen Girokontomodelle lohnt immer und ein Blick ins “Kleingedruckte” des Girokontovertrags ist Pflicht.

Lesen Sie auch: Girokonto-Wechsel

Was Studierende unbedingt wissen sollten: Themen rund um das Studenten-Girokonto!