Girokonto-Wechsel

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Girokonto-Wechsel

Ist man mit den Konditionen seines Girokontos nicht mehr zufrieden oder steht ein Umzug in eine andere Stadt an, ist ein Girokonto-Wechsel und meist auch damit einhergehend des Anbieters vorprogrammiert.

Wenn man dann jedoch an die vielen Lastschrift- und Einzugsverfahren denkt, kann einem leicht mulmig werden, ob so ein Wechsel überhaupt ohne Probleme und ohne großen Aufwand möglich ist.

Mit ein paar Tipps ist ein Girokonto-Wechsel sehr gut möglich und auch gar nicht schwer.

 

Eröffnung eines neuen Girokontos

Im ersten Schritt ist es wichtig, die Anbieter von Girokonten zu vergleichen. Hier gibt es mittlerweile große Unterschiede in Bezug auf Gebühren und Kosten für Girokonten (s. auch unsere Ratgeber-Seite Unterschied Direkt- und Filialbanken) und auch immer mal wieder Angebote einzelner Anbieter. Doch hier ist auch Vorsicht geboten, oftmals sind diese Lockvogel-Angebote auf den ersten Blick sehr interessant und verlockend, aber z. B. zeitlich begrenzt und haben dann höhere, versteckte Kosten zur Folge. Hier schafft ein Girokonto-Vergleich Transparenz.
Zur Eröffnung eines neuen Girokontos benötigt man in der Regel einen Personalausweis oder Reisepass, bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist zudem die Zustimmung der Eltern erforderlich, eine positive Schufa-Auskunft und oft muss man auch Verdienstnachweise erbringen. Die Formulare zur Eröffnung eines Girokontos bekommt man entweder von der jeweiligen Bank, bei der man das Konto eröffnen möchte oder man kann sie sich aus dem Internet herunterladen, z. B. bei Direktbanken. Bei den Direktbanken ist in der Regel auch eine Eröffnung online möglich. Die Vorteile liegen auf der Hand: man muss keine Bankfiliale zu deren Öffnungszeiten aufsuchen und die Konten sind meist kostenlos. Die Online-Eröffnung geschieht in der Regel über das PostIdent-Verfahren. Dies ist eine Methode der sicheren und persönlichen Identifikation von Personen durch die Mitarbeiter der Deutschen Post AG. Die Anträge werden ausgedruckt, ausgefüllt und per Post verschickt. Bei der Post muss man sich dann mit seinem Personalausweis oder Reisepass ausweisen und der Postmitarbeiter erstellt das PostIdent-Formular, das daraufhin mit den Antragsformularen an die Bank geschickt wird. Sobald die Nachricht über die Kontoaktivierung und mit der neuen Kontonummer übermittelt wurde, kann es losgehen.
Immer beliebter wird die Online-Eröffnung eines Girokontos ohne PostIdent-Verfahren, dafür wird das Video-Ident-Verfahren, auch Videolegitimation genannt, eingesetzt. Hier führt man über die Webcam des Computers einen Videochat mit einem Bankmitarbeiter der Direktbank, der den neuen Kunden zuhause über die Kamera identifiziert, indem dieser seinen Ausweis in die Kamera hält. Der Gang zur Post entfällt und die Eröffnung erfolgt komplett online. Banken, die diesen Service anbieten sind z. B. comdirect Bank, DKB Bank, ING-DiBa.

 

Der Girokonto-Wechsel

Bei einem Girokonto-Wechsel sind noch ein paar weitere Punkte zu beachten. Wichtig ist, das alte Konto noch eine Weile weiter laufen zu lassen, die beiden Konten also ca. 2-3 Monate parallel offen zu halten. Wenn man das alte Konto zu schnell kündigt und schließt, können durch Rücklastschriften oder Mahngebühren Kosten entstehen, die nicht sein müssen. Das alte Konto ist nach dieser Zeit schriftlich und formlos, mit der Bitte um Bestätigung von der Bank zu kündigen. Eventuell kann man auch Testüberweisungen vom alten auf das neue Konto tätigen.
Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass alle Bezugsstellen, wie z. B. Arbeitgeber, staatliche Institutionen und Ämter (Rentenstelle, Bundesagentur für Arbeit – für Hartz IV, BAföG, Kindergeld, Elterngeld) über die neue Bank- und Kontoverbindung informiert werden. Auch müssen alle Lastschriftverfahren umgestellt werden. Versicherungen, Stadtwerke, Landkreise, Stromversorger, Gasbetriebe und andere Institutionen, die regelmäßig Geld vom Konto einziehen, müssen über die neue Bank- und Kontoverbindung informiert werden. Hierfür gibt es bei den Banken und in Filialbanken oft auch sehr freundliche Mitarbeiter, die einen perfekten Kontowechselservice bieten und helfen, alles richtig auszufüllen und v. a. nichts zu vergessen. Ein guter Tipp ist, alle Kontoauszüge des vergangenen Jahres durchzublättern, da hat man schnell die richtige Liste zusammen. Nicht vergessen: Manche Lastschriften buchen nur einmal jährlich ab, deshalb tatsächlich die Kontoauszüge des ganzen vergangenen Jahres betrachten. Zum Schluss muss nur noch eine neue Giro- und Kreditkarte beantragt werden und auch die Rahmenbedingungen für einen Dispokredit müssen mit der neuen Bank festgelegt werden.
Wenn dann nach ca. 2-3 Monaten auf dem alten Konto wirklich nichts mehr passiert – es werden keine Geldeingänge mehr auf dem Konto verbucht und es wird auch nichts mehr abgebucht – dann sollte die neue Bank das Restguthaben des alten Kontos per Bankeinzug auf das neue Girokonto transferieren lassen, so entstehen nicht noch einmal Kosten für eine Überweisung auf dem alten Konto.
Die Giro- und Kreditkarten der alten Bank sollten vor Rückgabe bei der Bank entwertet und unbrauchbar gemacht werden, z. B. durch Zerschneiden des Chips auf der Karte, Geldkarten sollten vor dem Entwerten natürlich noch entladen werden, damit ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann.

Zahlungseingang/Monat:
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