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Kostenloses Girokonto – Es war einmal?

Gebühr zur Führung eines Girokonto, © Rawpixel.com, girokontoantrag.de
Kostenloses Girokonto – Es war einmal?

Nachdem die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum vorerst auf Null Prozent belässt, sind die Geldinstitute weiter gehörig unter Druck. Das Maßnahmenpaket der EZB beinhaltet unverändert gravierende Bedingungen, wie z.B. die Zahlung von Strafzinsen an die Europäische Zentralbank beim “parken” von Geldern. Jede Bank hat das Bestreben wirtschaftlich zu arbeiten und was ist da am naheliegendsten, sie dreht an der Gebührenschraube.

Girokonto ohne Gebühren bald nur noch Erinnerung?

Die Konkurrenz auf dem Finanzmarkt ist sehr groß. Wer sich da verkalkuliert, dem rennen die Kunden weg. Somit basteln die Banken jetzt an Preismodellen, um ihre entstandenen Kosten zu senken. Weiterlesen Kostenloses Girokonto – Es war einmal?

Leitzins weiter auf Null

Was niemand bisher in der Finanzbranche für möglich hielt, wurde am 10.03.2016 von dem Präsidenten der EZB (Europäische Zentralbank) Mario Draghi, nach einer Ratssitzung verkündet: Leitzins auf Null.

Leitzins im Euroraum weiter auf Null Prozent!

 

Leitzins-Senkung der EZB, Leitzins Null Prozent, © SZ-Designs, girokontoantrag.de
Leitzins weiter auf Null

Die EZB will mit dieser Maßnahme das Geld von Banken und Sparern im Euroraum in Bewegung bringen, dadurch die Konjunktur (gesamtwirtschaftliche Lage) ankurbeln und die Inflation erhöhen. Alle bisherigen Versuche dieses Ziel zu erreichen, brachten wenig oder gar nichts.

Kritiker sehen in der Senkung des Leitzins und der lockeren Geldpolitik der EZB große Gefahren. Wer möchte noch in private Altersvorsorgekonzepte investieren, Geld sparen oder Anlegen, wenn es keine Rendite mehr bringt? Die Banken werden dazu verdonnert ihre Kunden zu einer Kreditaufnahme zu bewegen. Sonst drohen ihnen Strafzinsen. Weiterlesen Leitzins weiter auf Null

Negativzinsen: Bald für Privatkunden?

Als der Präsident der EZB, Mario Draghi, im März diesen Jahres die Senkung des Leitzins auf Null verkündete, war kurz danach der Begriff der Negativzinsen in aller Munde. Wie sieht es nun einige Monate später in der Finanzwelt aus? Zahlte ein Kunde früher viel Geld auf sein Konto ein, erfreute es jede Bank. Seit März muss eine Bank nun Negativzinsen berappen, anstatt selbst Zinsen zu kassieren, wenn sie ihr Überschussgeld bei der EZB einlagert. Dadurch vergeht jedem Geldinstitut schnell die Freude an hohen Spareinlagen ihrer Kunden.

Negativzinsen auch für private Spareinlagen?

Zahlen Privatkunden bald Negativzinsen?, © Rawpixel.com, girokontoantrag.de
Negativzinsen: Bald für Privatkunden?

Bisher ist die Situation so, dass Negativzinsen nur von Banken, Unternehmen oder Körperschaften gezahlt werden müssen. Noch zahlt kein Privatkunde Negativzinsen. Was passiert aber, wenn die EZB die Strafzinsen weiter erhöht? Die Verluste der Banken erhöhen sich immer weiter. Die ersten Auswirkungen für private Kunden sind allmählich spürbar.

  • Zinsen für Spareinlagen werden immer niedriger!
  • Geringe Zinsen für eine Baufinanzierung!
  • Allmähliche Einführung von Gebühren für eine Bankdienstleistung!

Ganz heimlich still und leise, führen immer mehr Geldinstitute Gebühren für ihre erbrachten Dienstleistungen ein. Das wirklich kostenlose Girokonto ist nur auf den ersten Blick kostenlos. Bei einem genauen Hinsehen Weiterlesen Negativzinsen: Bald für Privatkunden?