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Dispokredit – Pflicht zur Beratung

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Dispokredit – Pflicht zur Beratung

Ein Dispokredit (korrekt: Dispositionskredit) dient den meisten Nutzern hauptsächlich zur kurzfristigen Überbrückung eines finanziellen Engpasses.

Die Banken sind in den allermeisten Fällen, sprich: wenn ein regelmäßiger Geldeingang vorliegt, gern bereit einen Dispokredit in der zwei- bis dreifachen Höhe des selbigen zu gewähren. Wird ein Dispo wirklich nur ab und zu im Notfall genutzt, spricht nichts dagegen.

Um den Nutzer aber gezielt vor einer Überschuldung zu schützen, hat die Bundesregierung mit dem verbesserten Gesetz zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie den Verbraucherschutz gestärkt. Weiterlesen Dispokredit – Pflicht zur Beratung

Girokonto für Studenten, Studentengirokonto

Girokonto für Studenten, Studentengirokonto, © BillionPhotos.com, girokontoantrag.de
Studentengirokonto

Noch vor einigen Jahren boten die meisten Banken Studierenden keine besonderen Girokonten an. Die Filialbanken boten die gleichen Konditionen wie für Arbeiter oder Angestellten an. Erst die Direktbanken führten spezielle Konditionen für unterschiedliche Zielgruppen ein und das war die Geburtsstunde vom speziellen Studentengirokonto.

Direktbanken erkannten das Potential in den angehenden Akademikern und hatten damit begonnen, diese Kundengruppe gezielt zu umwerben, schließlich versprachen sie sich einen später lukrativen Absatzmarkt für ihre Bankprodukte, wie Geldanlage oder Kredite zu erschließen. Auch heute werden Studenten und Studentinnen aus diesem Grund von den Banken umworben. Weiterlesen Girokonto für Studenten, Studentengirokonto

Transparenz bei Dispozinsen

Transparenz bei Dispozinsen, Dispokredit, © B. Wylezich, girokontoantrag.de
Transparenz bei Dispozinsen

Die Bundesregierung hat beschlossene EU-Vorgaben mit dem -Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie- in deutsches Recht umgewandelt. In diesem erlassenen Gesetz wird sowohl die Vergabe von Immobiliendarlehen, als auch die Transparenz von Dispozinsen bei den Geldinstituten geregelt. Bereits bestehende gesetzliche Vorgaben bei der Darlehensvergabe für einen Immobilienkauf sowie auch die Überziehung von Girokonten wurden zur Erweiterung der Rechtssicherheit präzisiert. Nutzt ein Bankkunde den Dispokredit für sein Girokonto über ein halbes Jahr zu mehr als 75 Prozent oder strapaziert die geduldete Überziehung mit mehr als 50 Prozent seines monatlichen Geldeingangs, muss die Bank eine ausführliche Beratung durchführen. Weiterlesen Transparenz bei Dispozinsen

Deckelung des Dispo-Zins ist Empfehlung

Deckelung des Dispo-Zins ist empfehlenswert, © elnariz, girokontoantrag.de
Deckelung des Dispo-Zins ist Empfehlung

Die meisten Girokontenbesitzer sind schon einmal in die Verlegenheit gekommen, den eingeräumten Dispositionskredit in Anspruch zu nehmen, der ihnen durch das Kreditinstitut bei ihrem Girokonto eingeräumt wurde. Erschrocken sind die meisten dann, wenn sie auf dem Kontoauszug den Dispo-Zins für die Überziehung sehen. Der Unterschied zur Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist dabei gigantisch. Viele Kontoinhaber fühlen sich von den Banken abgezockt, die noch mit Dispozinsen von teilweise über 13% ihre Bilanzen aufbessern und sich die Taschen vollstopfen. Eine Deckelung des Dispo-Zins ist auf der politischen Bühne Deutschlands sowie bei den Verbraucherschützern Weiterlesen Deckelung des Dispo-Zins ist Empfehlung

Prüfen Sie Ihr Girokonto auf Mindestentgelte

Prüfen Sie Ihr Girokonto auf Mindestentgelte
Prüfen Sie Ihr Girokonto auf Mindestentgelte

Das Urteil des Bundesgerichtshofs zu Gebühren für die Dispo-Überziehung liegt jetzt einige Monate zurück. Prüfen Sie deshalb unbedingt Ihre Girokonto Verträge mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Preis- und Leistungsverzeichnissen und Ihre Kontoauszüge auf diese Mindestentgelte. Vor allem, wenn Sie Kunde der Deutschen Bank sind. Denn diese war im Prozessfall vor dem BGH involviert.


Dispokredit: Die Bank stellt für das Girokonto einen Überziehungskredit zur Verfügung. Wird das Girokonto überzogen, berechnen die Banken tag- und betragsgenaue Überziehungszinsen.

Geduldete Überziehung: Die Zahlung eines Geldbetrages, die den Dispokredit bzw. Kontorahmen des Girokontos übersteigt, ist normalerweise nicht möglich. Wenn die Bank es dennoch zulässt, handelt es sich hierbei um die geduldete Überziehung des Dispokredits oder des Kontorahmen. Für diese Leistung verlangt die Bank deutlich höhere Zinsen.

Stellen Sie sich vor, Sie ziehen um und müssen eine Kaution i.H.v. 1.500 EUR zahlen, aber Ihr Girokonto hat nur ein Guthaben von 100 EUR und Ihr Dispolimit beträgt 1.000 EUR. Dann überziehen Sie das Konto mit 400 EUR. Wenn die Bank diese Überziehung duldet, sind Überziehungszinsen fällig.


Mindestentgelte für geduldete Überziehung sind unzulässig

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