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Kostenloses Girokonto – Es war einmal?

Gebühr zur Führung eines Girokonto, © Rawpixel.com, girokontoantrag.de
Kostenloses Girokonto – Es war einmal?

Nachdem die Europäische Zentralbank den Leitzins im Euroraum vorerst auf Null Prozent belässt, sind die Geldinstitute weiter gehörig unter Druck. Das Maßnahmenpaket der EZB beinhaltet unverändert gravierende Bedingungen, wie z.B. die Zahlung von Strafzinsen an die Europäische Zentralbank beim “parken” von Geldern. Jede Bank hat das Bestreben wirtschaftlich zu arbeiten und was ist da am naheliegendsten, sie dreht an der Gebührenschraube.

Girokonto ohne Gebühren bald nur noch Erinnerung?

Die Konkurrenz auf dem Finanzmarkt ist sehr groß. Wer sich da verkalkuliert, dem rennen die Kunden weg. Somit basteln die Banken jetzt an Preismodellen, um ihre entstandenen Kosten zu senken.

Ein deutliches Zeichen ist die weitere Schließung von Filialen. Zum anderen haben viele Geldinstitute schon im vergangenen Jahr begonnen, z.B. Gebühren von bis zu 1,50 Euro für die beleghafte Überweisung in Papierform zu erheben. Einen grundlegenden Anspruch auf ein kostenloses Girokonto hat der Bankkunde nicht. Er kann sich nur entscheiden, ob er murrend zahlt oder sich doch einmal die Konkurrenz anschaut. Wer sich jetzt noch ein kostenloses Girokonto sichert, kann im Laufe der Zeit Gebühren sparen.

Mögliche Varianten zur Gebührenanhebung:
– Zinsen für den Dispositionskredit erhöhen,
– Kostenloses Girokonto nur noch mit monatlich eingehendem Mindestbetrag,
– Generelle Benutzungsgebühr auch für bankeigene Automaten,
– Mehr Gebühren bei der Bargeldversorgung an fremden Bankautomaten,
– Kreditkarte oder EC-Karte nicht mehr kostenlos zum Girokonto,
– Kontoguthaben ohne Verzinsung oder sogar mit Negativzinsen,

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Wo kann der Bankkunde noch sparen:
Finanzexperten sehen in dem Wettbewerb der Banken um die Kundschaft, die Direktbanken weit im Vorteil. Diese haben Null Kosten für einen Filialbetrieb zu tragen. Zudem hat der Kunde den kürzesten Weg zu ihnen, einfach ran an den Computer/Tablet oder Smartphone. Das Internet ist fast in jedem Haushalt vorhanden. Sogar das Postident Verfahren ist schon im Video-Chat möglich. Ein Kontowechsel ist also keine Hürde mehr, auch Direktbanken bieten einen Kontowechselservice.

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