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Kontaktlos zahlen durch Girogo

Kontaktloses bezahlen durch Girogo, © CandyBox Images, girokontoantrag.de
Kontaktlos zahlen durch Girogo

Girogo ist eine von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführte Funktion auf der Girocard (EC-Karte). Seit dem Jahre 2012 können kleine Summen mit dieser Funktion an den Akzeptanzstellen bezahlt werden. Es ermöglicht Ihnen eine kontaktlose und bequeme Zahlung mit der Bankkarte, ganz ohne PIN oder Unterschrift. Kleinstbeträge bis zu 25 Euro lassen sich so einfach und schnell bezahlen, die Nutzung ist denkbar einfach.

Welche Technik steckt dahinter?

Die klassische Bankkarte von Banken und Sparkassen wird für Girogo mit einem sogenannten RFID-Funkchip ausgerüstet. Über diesen Chip gewährleistet die Karte den internationalen Übertragungsstandard Near Field Communication (Abk. NFC). Hierbei handelt es sich um eine kontaktlose Übertragungsmöglichkeit von Daten, in diesem Fall wird NFC für das kontaktlose Bezahlen genutzt. Im Gegenzug müssen Geräte wie Bezahlterminals im Einzelhandel, Verkaufsautomaten und Smartphones ebenso mit einem solchen NFC-Chip versehen sein. Bei aktuellen Smartphones gehört diese Funktion bereits zum Standard, Girogo bildet so den Übergang zur komplett bargeldlosen Zahlung mit dem Smartphone.

Girogo: Bequem bezahlen ohne Kleingeld!

Wie funktioniert Girogo?
Der größte Unterschied zu den klassischen Bezahlmöglichkeiten mit der Girocard liegt in der kontaktlosen Abwicklung. Die Girogo-Karte muss nicht gesteckt werden und wird ausschließlich wenige Zentimeter neben das Bezahlterminal gehalten. Dies kann das Display des ec-Terminals sein, die Bezahlfläche an einem Automaten oder auch das Smartphone mit NFC. Dabei müssen Sie keinen PIN eingeben oder keine Unterschrift leisten. Der Bezahlvorgang ist innerhalb kürzester Zeit, in der Regel weniger als eine Sekunde erledigt, über ein optisches oder akustisches Signal erfolgt die Bestätigung.

Aufladen und Bezahlen
Als Prepaid-Zahlungsmittel muss zunächst ein Guthaben auf die Karte eingezahlt werden bevor damit bezahlt werden kann. Auf den Chip der Girocard lassen sich hier maximal 200 Euro aufladen, wobei unterschiedliche Alternativen dafür zur Verfügung stehen. Wie bei einer herkömmlichen Geldkarte kann das Guthaben hier manuell aufgeladen werden. Dies ist an einem von derzeit etwa 58.000 Geldautomaten möglich, an speziellen Ladeterminals in Kantinen oder andere öffentlichen Stätten mittels Bargeld gleichermaßen. Auch von zu Hause aus per Giropay und passendem Chipkartenleser kann die Girogo-Karte aufgeladen werden, über das NFC-fähige Smartphone und passende Bank-App ebenso. Bei verschiedenen Events oder Sportveranstaltungen im Stadion lässt sich Girogo-Guthaben auch gegen Bargeld aufladen. Darüber hinaus bietet die Girogo-Karte die Möglichkeit des Abo-Ladens, sofern ein entsprechender Auftrag beim Kreditinstitut gestellt ist, wird die Karte bei teilnehmenden Einzelhändlern direkt an der Kasse geladen. Übrigens: Bei Kartenverlust und beauftragter Sperrung wird ein erteilter Abo-Ladeauftrag deaktiviert.

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Aktuell kann mit Girogo an mehr als 19.000 Akzeptanzstellen in ganz Deutschland bezahlt werden, wobei große Handelsketten ebenso dazu zählen, wie Waschsalons, Kantinen in Schulen und Unternehmen, Stadien und viele weitere Stellen. Liegt der zu zahlende Betrag unter 25 Euro, kann die Summe bequem per Girogo abgewickelt werden. Den jeweiligen Restbetrag auf der Karte erkennen Sie auf dem Lesegerät beim Bezahlvorgang. Zusätzlich können Sie sich bei Ihrer Bank einen Chipkartenleser oder TAN-Generator besorgen.

Kann Ihre Geldkarte Girogo?
Ob Ihre Geldkarte bereits für Girogo gerüstet ist können Sie ganz einfach bei Ihrer Bank oder Sparkasse erfragen, noch einfacher können Sie dies aber bereits auf ihrer Karte erkennen. Zum einen daran, dass die Karte mit einem goldenen Chip versehen ist, zum anderen muss auf der Rückseite das Girogo-Logo zu finden sein. Sollte die Girocard zudem ein Geldkarte-Logo besitzen, kann per Girogo auch aus diesem Guthaben bezahlt werden.

Welche Vorteile bringt Ihnen diese Bezahlfunktion?
Die Vorteile dieser Bezahlfunktion liegen auf der Hand. Dank kontaktloser Zahlung sparen Sie eine Menge Zeit und Nerven beim Einkaufen, ein PIN muss man sich nicht merken und die Unterschrift ist nicht notwendig. Das Aufladen des Guthabens ist deutlich flexibler als bei der klassischen Geldkartefunktion. Dank modernem Funkchip steht Sicherheit dabei an höchster Stelle. Der einzige echte Nachteil ist die Tatsache, dass lediglich ein Maximalbetrag von 25 Euro kontaktlos bezahlt werden kann. Gleichzeitig stellt diese Einschränkung jedoch ein Plus an Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff dar.

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